Lowicker Taekwondokas auf dem Siegertreppchen
Am vergangenen Wochenende starteten die Taekwondokas der SF 97/30 Lowick Aslan Cavusman (Junioren bis 68 Kg), Emre Cavusman (Senioren bis 63 Kg) und Mohamad El-Haj-Khalil (Senioren bis 73 Kg) bei den Skopje Open Ramus in Mazedonien.
Nach überzeugenden Siegen in den Vorrundenkämpfen erreichte Aslan Cavusman am Samstag das Halbfinale seiner Klasse, wo er auf E. Denic aus Bosnien-Herzegowina traf. Nach einem 5:13 in der ersten und 13:11in der zweiten musste dann eine dritte Runde die Entscheidung bringen. Diese ging dann zwar mit 12:17 Punkten verloren, aber der Bocholter konnte sich mit seiner erreichten Bronzemedaille ein wenig trösten. „Etwas zu ungestüm in seinen Aktionen, da wär eine Finalteilnahme schon drin gewesen,“ resümierte Trainer und Vater Cihan Cavusman, die aus seiner Sicht nicht zwingende Halbfinalniederlage seines Sohnes.
Nach klaren Siegen gegen den Bulgaren M. Simeonov und den Österreicher F. Zehetner hatte auch Emre Cavusman am Sonntag das Halbfinale seiner Klasse erreicht. Dort ging es dann gegen Imran Özkaya aus dem deutschen Nationalteam, für das auch der Bocholter am Start war. Mit 22:23 und 8:9 Punkten hatte zwar der ältere und erfahrene Özkaya knapp die Nase vorn, zeigte aber deutliche Probleme mit dem quirligen Bocholter, der ihn immer wieder mit seinen technischen Fähigkeiten in Bedrängnis bringen konnte und den Kampf bis zur letzten Sekunde mehr als spannend gestaltete. Das bedeutete eine Bronzemedaille für den Bocholter und anschließend Gold für Özkaya, der das folgende Finale gegen einen Spanier mühelos für sich entscheiden konnte. Das waren dann gleich 2 Medaillen in dieser Klasse, die dann zum 1. Platz des Deutschen Nationalteams in der Mannschaftswertung beitrugen. „Leistungsmäßig war das eigentlich schon das vorgezogene Finale. Ich bin zwar mit Emres gezeigten Leistungen sehr zufrieden, er kassiert aber noch zu oft die einfachen und vermeidbaren Treffer,“ zeigte sich Trainer Cavusman überaus gelassen, sieht aber auch gleichzeitig noch Potential für Verbesserungen.
So war es dann nur der Lowicker Mohamad El-Haj-Khalil, der in den Vorkämpfen ausschied und sich ohne eine Medaille aus Mazedonien verabschieden musste.